Ich brauche zuerst den Dialog, aus dem sich dann Ideen und Bilder entwickeln. Damit meine ich sowohl den Dialog mit meinen Kunden, deren persönliche Geschichten ich gerne in die Formgebung einbeziehe, als auch den, mit meinen eigenen Lebenserfahrungen, die nicht selten mit meinem Handwerk zusammenhängen.
Da gibt es aber noch einen weiteren Dialog, nämlich den, mit besonderen Kristallen und einschlussreichen Edelsteinen, die für mich „kristallgewordene Bilderwelten“ darstellen.
Den von manchen als unverwechselbar bezeichneten Stil, erhalten meine Arbeiten vor allem durch das Spiel mit dem Feuer, oder genauer gesagt mit dem Anschmelzen der Oberflächen. Da dringt die Seele der Metalle nach außen und belebt die handwerkliche Präzision mit Zufall, der im Leben ja oft eine große Rolle spielt.
Auf Vervielfältigungstechniken verzichte ich völlig, jedes Schmuckstück wird liebevoll von Hand gefertigt und bleibt ein Unikat. Manchmal erhalten meine Arbeiten eine lyrische Begleitung.
Meine Schmuckstücke werden für viele meiner Kunden zu liebgewonnenen "Lebensbegleitern“.
Gerold Schodterer |