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Schauspieler

Ensemblemitglied Burgtheater

Aus dem FINDEN der

Rolle WÄCHST die Figur

 

Zusammenfassung des Gesprächs von

Gerold Schodterer mit Nicholas Ofczarek

„Durch den Beruf meiner Eltern bin ich praktisch im Theater aufgewachsen. Von klein auf bin ich mit der Bühne und allem Drumherum vertraut“, erzählt Nicholas Ofzcarek, der die Bühne auch als seine Heimat bezeichnet und man kann in seinen Augen lesen, dass für ihn das Schauspielen zum Lebensinhalt, zur Berufung geworden ist. Aber gerade weil ihm die Welt der Bühne in die Wiege gelegt wurde, weiß er um die Mühen, die dieser Beruf mit sich bringt, wird nicht müde zu betonen, dass Schauspiel in erster Linie ein „Handwerk“ sei, das es bis zur Meisterschaft zu erlernen und so zu verinnerlichen gilt, dass bei der Probenarbeit kein Darauf-Besinnen mehr nötig ist. 

Die Erarbeitung einer Rolle beginnt für Nicholas Ofzcarek beim „Unterbau“ eines Stückes. „Wichtig ist für mich das Verstehen des tieferen Sinns und des Zusammenhangs. Wenn das steht, kann ich beginnen, meine Rolle zu erarbeiten“, meint der Schauspieler, auf den Text und Rollenbuch eine fast „diabolische Wirkung“ ausüben und Qual bedeu-ten, weil es ihm unmöglich ist, den Text eines Stückes einfach auswendig zu lernen. Lieber überfliegt er diesen, um ihn dann beim Proben zu vertiefen. „Mit der Bewegung kommt der Text in mich, ich hab ihn dann einfach“, erklärt er und hält dabei die Hände so, als würde er gerade etwas auffangen. weiterlesen...

DIE SYMBOLIK

 

Ein Funke Göttlichkeit

Das, was durch dich arbeitet…..

Als Bühne für den Auftritt des grandiosen Schauspielers dient nicht – wie bei seinen Vorgängern – das Rollenbuch, denn der Text ist für ihn nicht das Vorrangige.

Die Bühne wird durch einen welligen, Höhen und Tiefen wiedergebenden chaotisch geformten Spiegel gebildet, der vor allem das Anliegen Nicholas Ofczareks aufzeigt, sowohl tiefen Sinn als auch Zusammenhang eines Stückes verstehen zu müssen, um an seiner Rolle arbeiten und dem Stück gerecht werden zu können. Zudem steht die Welle für die Fähigkeit, Text und Stück durch das Tun, die Bewegung, zu verinner-lichen. Sie lädt den Schauspieler ein, das scheinbare Chaos zuzulassen, weil in ihm die Kraft von Spontaneität und Intuition wohnt, die im – wie Nicholas Ofczarek es bezeichnet – „Unwegsamen“ ihren Ausdruck findet.

Über den Wellen schwebt ein aus schwarzem Onyx – dem Lieblingsstein Nicholas Ofczareks – bestehender Würfel, der von einem gebündelten Lichtstrahl durchdrungen wird. Die so klar skizzierte „Black Box“ – die sich im Äußeren genau so lichtlos schwarz zeigt, wie in ihrem Inneren – steht in dieser Interpretation nur der Gedankenwelt offen.  weiterlesen...

NICHOLAS OFCZAREK

Szenenfoto - Burgtheater

ONKEL WANJA

Anton Tschechow

Foto: Reinhard Werner

NICHOLAS OFCZAREK

(* 30. Mai 1971 in Wien)


Seine Eltern Roberta und Klaus Ofczarek waren Sänger. So verbrachte er seine Kindheit und Jugend, bedingt durch die Engagements der Eltern, in Graz und in der Schweiz.

Seine Ausbildung erhielt er am Konservatorium Wien Privatuniversität bei Prof. Elfriede Ott. Seine ersten Engagements führen ihn in die freie Wiener Theaterszene (Theater in der Drachengasse und Theater der Jugend 1991-1994), anschließend wurde er von Claus Peymann ans Wiener Burgtheater verpflichtet, dessen Ensemble er bis heute angehört. Dort arbeitete er mit Regisseuren wie Andrea Breth, Claus Peymann, Karin Beier, Sven Eric Bechtolf, Jan Bosse, Martin Kušej und Stefan Bachmann. 

Er war u. a. als Herzog von Alba in Schillers Don Carlos, als Danny in Simon Stephens’ Motortown, als Richard III. in Shakespeares Die Rosenkriege und als Junger Grenzgänger in Schönherrs Der Weibsteufel zu sehen; für diese Rolle erhielt er 2009 den 3sat-Theaterpreis. Zurzeit ist er u. a. als Alfred in Horváths Geschichten aus dem Wiener Wald, als Professor Dr. Flint in Schnitzlers Professor Bernhardi sowie als Sir Tobi in Was ihr wollt von Shakespeare zu sehen.

Eine Reihe von Auszeichnungen begleiten seinen Weg: weiterlesen...