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WAHRHAFTIGE Momente


Auf die Frage, ,,welche Rollen sind ihnen wichtig"? antwortet Karl Markovics: ,,Jene die vorher wenig und schlussendlich alles mit mir zu tun haben"
 

Karl Markovics meint es keineswegs überheblich, es geht ihm darum, seine Rolle auszufüllen, als Schauspieler in den Text einzutauchen, mit ihm Eins zu werden, die Geheimnisse der Geschichte zu entdecken - denn am liebsten sind ihm „wahrhaftige Rollen, die ich mit Leben füllen kann und die ein Geheimnis haben"-um als Figur wieder aufzutauchen, herauszu­wachsen aus dem Werk, wahrhaftig und den Menschen Erkennen schenkend. ,,Denn ich habe nur Inhalt zu geben, aber keine Botschaft", meint er schlicht.


Glück empfindet Karl Markovics allein schon wenn er an seinen Beruf denkt, über den er sich allerdings keine großen Gedanken macht, denn die steckt er in die konkrete Arbeit, mit der er gerade befasst ist, denn: ,,Schauspieler sein", so Karl Markovics wörtlich, ,,heißt nicht etwas Bestimmtes sein, sondern immer etwas Neues".  weiterlesen...

DIE SYMBOLIK


Aus dem Rollenbuch, das die Bühne bildet - denn Text und Rollenbuch sind für Karl Markovics das „Erste und Entscheidende" - aus diesem Rollenbuch also, tauchen immer wieder neue Figuren auf. Zur Person gewordene Geschichte entfaltet sich auf der Bühne, deren Oberfläche die Szene spiegelt und so die vielen Möglichkeiten darstellt, die verborgenen Geheimnisse zu interpretieren. „Denn Schauspieler sein, heißt immer auch Psychoanalytiker sein, sich das Unbewusste bewusst zu machen", so Karl Markovics. 


Eine der Figuren auf dieser „Rollenbuch-Spiegel-Bühne" greift nach einer schwebenden, matten Steinkugel aus Verdit, einer grünen Spielart des Serpentin. Natursteine liebt und sammelt Karl Markovics und Grün ist für ihn die „duftendste" Farbe, weil dieses Grün ihm immer die Liebe zur Natur und deren Gerüche in Erinnerung ruft. 


Die schwebende Steinkugel weist - da die Kugel die vollkommenste Form des Universums darstellt - auf das Verschmelzen mit dem Geist, dem Geheimnis der Rolle hin. Sie symbolisiert diesen „Moment der Wahrhaftigkeit" von dem es „weniger gibt als man gerne hätte, der es aber wert ist", weil aus ihm Glück und Zufriedenheit erwachsen. Und weil um mit Karl Markovics zu enden: ,,Weil dann das Werk selbst der Lohn ist, nicht die Anerkennung". 

Schauspieler

Theaterregisseur

Drehbuchautor